„Mein Vati war der Bücherfreund. Ein blasser Mann, der das Wetter mied und Tag und Nacht über seinen Büchern saß. Er liebte seine Bücher mehr als die Menschen, denn die konnten ihm Böses antun, die Bücher niemals und nie.“
Im Krieg erfriert ihm ein Bein. Die Lazarettschwester liest ebenso gern wie er, also heiraten sie. Zusammen leiten sie ein Kriegsopfererholungsheim in den Bergen, dessen Schatz eine Bibliothek mit dreitausend Bänden ist. Dem Vater bedeutet sie nicht weniger als seine Tochter. Als die Kriegsinvaliden weniger werden, soll das Heim einem Hotel weichen. Dort braucht man keine Bibliothek, die Bücher sollen weg. Also beschließt der Vater, sie zu retten. Und Monika soll helfen.
Monika Helfers Geschichte erzählt von der Liebe zu Büchern, von Angst und Mut und von der Gewissheit, dass die Erinnerung an die Kindheit nicht verloren ist.